1941, “Überdruck-Provisorien” auf Zensur-Einschreibbrief aus Shanghai nach Prag (Böhmen und Mähren)

1941, "Überdruck-Provisorien" auf Zensur-Einschreibbrief aus Shanghai nach Prag (Böhmen und Mähren)
1941, "Überdruck-Provisorien" auf Zensur-Einschreibbrief aus Shanghai nach Prag (Böhmen und Mähren)

1941, “Überdruck-Provisorien” auf Zensur-Einschreibbrief vom 2.1.1941 aus Shanghai nach Prag, welches damals von Nazi-Deutschland besetzt war und damit zum Protektorat Böhmen und Mähren gehörte.

4-Cent-Überdruck

Am 20. September 1940 wurde der Posttarif für die örtliche Post (Lokaltarif) von 2 Cent je 20 Gramm auf 4 Cent revidiert. Die Nachfrage nach 4-Cent-Briefmarken war dadurch stark gestiegen. Da es noch einen großen Bestand an 5-Cent-Briefmarken gab, überdruckte die Post diese 5-Cent-Briefmarken einfach mit 4 Cent.

8-Cent-Überdruck

Am 4. Juni 1935 senkte die Chinesische Post das Porto für Auslandsbriefe von 25 Cent auf 20 Cent. So wurden auch die 25-Cent-Marken schlagartig überflüssig. Als 1937 die Lagerbestände der 8- und 10-Cent-Marken zur Neige gingen, überdruckte die Post die 25-Cent-Marken mit 10 Cent und die 40-Cent-Marken mit 8 Cent. Sie erschienen jedoch erst im Juli 1938 an den Postschaltern.

Spezialsammler sind besonders auf der Suche nach frühen Verwendungsdaten. Viele vermuten, dass die Überdruck-Provisorien wesentlich später verkauft wurden, als es in den Katalogen angegeben wird. Wahrscheinlich ist, dass die 8- und 10-Cent-Marken erst Ende 1938 / Anfang 1939 ausgegeben worden sind.

Transitstempel 2.1.41 Shanghai. Zensurbanderole “Oberkommando der Wehrmacht”.

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